Ein Sommertag in Wien / A Summer Day in Vienna
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Ein Sommertag in Wien
Die Liste der Sehenswürdigkeiten Wiens ist lang. Endlos lang. Doch als an unserem letzten Tag dort das Thermometer hochsommerliche Temperaturen verkündigt, lockt uns nur eines: Wir wollen baden!
Strandbad Gänsehäufel

Und auch dafür sind wir in Wien genau richtig, gibt es doch gleich mehrere Bäder entlang der Alten Donau. Das Strandbad Gänsehäufel ist eines der ältesten – seit 1907 in Betrieb – und größten. Auf einem Areal von 28 Hektar finden bis zu 20.000 Badegäste Platz. Es gibt gleich mehrere Schwimmbecken und weitläufige Liegeflächen, Sportplätze, FKK-Bereiche, mehrere Restaurants und Kioske sowie einen Zugang zur Donau mit Naturstrand und die Umkleidehäuschen. Die ganze Anlage wurde 1950 neu erbaut und ist in ihrem reduzierten architektonischen Stil sehr besonders.


Für nur 3 Euro Eintritt pro Person (Kinder bis 6 Jahre frei) betreten wir also dieses riesige Freibad und machen es uns im eigenen Kinderbereich gemütlich. Titus ist hin und weg von den vielen Becken und Wasserspielen, und das große Wellenbad hat es ihm besonders angetan. Nur von einem Bad in der Donau sieht er ab, die findet er mit den aktuell 24 Grad doch zu kalt.
Der Zugang zu Umkleidekabinen, Toiletten und auch Schwimmbecken wird streng überwacht, überall warnen Schilder davor, die wegen Covid-19 zulässige Personenzahl nicht zu überschreiten. Wir haben Glück, unter der Woche ist es noch nicht allzu voll.
Die Zeit vergeht wie im Flug, und es ist bereits später Nachmittag, bis wir ein herrlich freibadmüdes Kind zum Gehen bewegen können. Immerhin haben wir ein gutes Lockmittel…
Wiener Prater
… denn der nächste Halt ist der Wiener Prater! Genauer gesagt, der Wurstelprater: Der ganzjährig geöffnete Vergnügungspark, der bereits seit 1825 existiert, ist ein wahr gewordener Kindertraum. Wäre Titus nicht ganz so erledigt vom vielen Schwimmen, würde er sicher nicht so schnell abnicken, als wir ihm drei Fahrgeschäfte zugestehen. Er entscheidet sich für ein Labyrinth-Haus und eine Achterbahnfahrt, für das ersehnte Kettenkarussell fehlen ein paar wenige Zentimeter bis zur erlaubten Größe. Doch er ist nach einer Portion Zuckerwatte und einem ausgiebigen Bummel entlang der vielen Fahrgeschäfte dann auch zufrieden. Schön für uns ist, dass kaum Betrieb herrscht und so überhaupt keine Wartezeiten entstehen. Viel besser als in anderen Freizeitparks!

Nach einem Abendessen in der Kolariks Luftburg spazieren wir noch durch die Prater-Grünanlage bis zur Tramstation, die uns direkt bis in „unseren“ Bezirk“ zurück bringt. Inzwischen hat sich die Hitze des Tages in einem heftigen Sommergewitter entladen, und wir müssen ins Hotel rennen, um nicht völlig durchnässt zu werden. Aber auch das gehört zu einem richtigen Sommertag dazu!
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A Summer Day in Vienna
The list of Vienna’s sights is long. Endlessly long. But when on our last day there the thermometer announces midsummery temperatures, there is only one thing that attracts us: we want to take a bath!
Strandbad Gänsehäufel
And we are also exactly right for this in Vienna, as there are several bathings alongside the Old Danube. The Strandbad Gänsehäufel is one of the oldest – in operation since 1907 – and one of the largest. On an area of 28 hectares there is room for up to 20,000 bathers. There are several swimming pools and extensive sunbathing areas, sports fields, nudist areas, several restaurants and kiosks as well as an access to the Danube with a natural beach and a huge number of changing rooms. The whole complex was rebuilt in 1950 and its reduced architectural style is very unique.

Thus, for only 3 euros entrance fee per person (children up to 6 years go for free) we enter this huge open-air swimming pool and make ourselves comfortable in the children’s area. Titus is blown away by the many pools and water games, and the big wave pool is specially appealing to him. He only refrains from swimming in the Danube, which he finds too cold with the current 24 degrees.

The access to changing rooms, toilets and even swimming pools is strictly monitored, signs everywhere warn not to exceed the number of people allowed by Covid-19. We are lucky, during the week it is not too crowded yet.
Time flies and it is already late afternoon before we can convince the pool-tired child to leave. At least we have a good lure…
Wiener Prater
… because the next stop is the Wiener Prater! The amusement park, which is open all year round and has existed since 1825, is a childhood dream come true. If Titus would not be so exhausted from all the swimming, he would surely not nod off as fast as we grant him three rides. He decides for a labyrinth house and a roller coaster ride, for the longed-for chain carousel a few centimeters are missing up to the allowed size. But after a portion of cotton candy and an extensive stroll along the many rides he is satisfied. What is nice for us is that there are hardly any other people and thus there are no waiting times at all. Much better than in other theme parks!

After a dinner in the Kolariks Luftburg we walk through the Prater island, a huge green area, up to the tram station, which brings us directly back to “our” district. In the meantime, the heat of the day has been discharged in a heavy summer thunderstorm, and we have to run to the hotel in order not to get completely soaked. But this is also part of a real summer day!
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